Beckenboden & Rumpfstabilität

Ein funktionierender Beckenboden ist entscheidend für Haltung, Stabilität und Belastbarkeit.


Er arbeitet nicht isoliert, sondern immer im Zusammenspiel mit der Bauch-, Rücken- und Hüftmuskulatur und bildet die Grundlage für kontrollierte und sichere Bewegung im Alltag.

 

In unserer Praxis betrachten wir den Beckenboden daher als Teil eines ganzheitlichen Rumpfstabilitätskonzepts. Das Training wird individuell angepasst und physiotherapeutisch begleitet.

 


 

Für wen ist das Beckenbodentraining geeignet?

Das Training richtet sich an Frauen und Männer und ist sinnvoll bei:

  • Beckenbodenschwäche

  • Harn- oder Stuhlinkontinenz

  • Rückenschmerzen oder Instabilitätsgefühlen

  • nach Schwangerschaft und Geburt

  • nach Operationen im Becken- oder Bauchraum

  • eingeschränkter Rumpf- und Haltungskontrolle

 


 

Ziel des Trainings

Ziel ist es, die Aktivierungsfähigkeit, Kraft und Koordination des Beckenbodens zu verbessern und diese sicher in funktionelle Bewegungen zu integrieren.

Im Fokus stehen:

  • bessere Körper- und Haltungskontrolle

  • verbesserte Stabilität

  • mehr Sicherheit bei Belastungen

  • Übertragung in Alltag, Beruf und Sport

 


 

Ablauf des Trainings

  • physiotherapeutische Befundung

  • individuelle Zieldefinition

  • gezielte Aktivierung des Beckenbodens

  • Integration in funktionelle Bewegungen

  • schrittweise Belastungssteigerung

  • therapeutische Kontrolle und Anpassung

Das Training kann sowohl im Rahmen einer physiotherapeutischen Behandlung als auch als ergänzendes, strukturiertes Training erfolgen.

 


 

Unterstützende Trainingssysteme

Zur gezielten Aktivierung und zum kontrollierten Aufbau des Beckenbodens setzen wir – je nach Bedarf und Zielsetzung – unterstützende Trainingssysteme ein.

 

👉 Pelvi Power – apparatives Beckenbodentraining

👉 Biofeedback – gezielte Wahrnehmungs- und Kontrolle des Beckenbodens

 

Diese Maßnahmen dienen als therapeutische Hilfsmittel und werden immer sinnvoll in das individuelle Gesamtkonzept eingebunden.


Sie ersetzen keine physiotherapeutische Betreuung, sondern ergänzen diese gezielt.